Allgemeine Informationen als PDF:



Geschichtlicher Abriß
1899 wird mit dem Bau begonnen und
1902 wird die Volksbadeanstalt Prenzlauer Berg feierlich eröffnet.
 
1936 werden die Lichthöfe überbaut und
1977 die Sauna eingebaut.
1985 wird ein neuer Betonschornstein gebaut und am 10.12.
1986 ist letzter Badetag, da in Gewölbe und Beckenboden Risse auftreten.
1989 ging mit der DDR auch die geplante Sanierung "baden" und seit
1990 lädt die Bürgerinitiative Stadtbad zu Diskussionen in die leere Halle.
1991 werden 45 Mio. DM in die Planung Berlins aufgenommen und
1992 mit der Erarbeitung eines Sanierungsprojektes begonnen.
1994 streicht der Senat das Bad aus der Investitionsliste.
1995 stellt die Bürgerinitiative mit dem Badbuch ihre eigenen Planungen vor.
1994 flutet die BI mit der Galerie O2 mit 1000 Bildern das Becken, was sie
1995 mit der Ausstellung Fluten 2 wiederholt.
1997 überarbeitet die Bürgerinitiative ihre Entwurfsplanung und wirbt
1998 im Senat / Abgeordnetenhaus / Bezirksamt für ihr Konzept.
1999 beauftragt S.T.E.R.N. Gutachter mit der Kostenprüfung des Konzeptes.
2000 gründet die Bürgerinitiative eine Genossenschaft und erhält
2001 den Zuschlag für den Erwerb des Stadtbades.
2002 kauft die Genossenschaft das Bad am 100. Geburtstag des Gebäudes.
 
     
Das neue Stadtbad Oderberger Straße

Die 1902 im Stil der Neorenaissance eröffnete "Volksbadeanstalt", vom Stadtbaurat Ludwig Hoffmann geplant und realisiert, wurde im Februar des Jahres 2002 von der Genossenschaft erworben und damit nach 15-jähriger Schließzeit der Öffentlichkeit zurückgegeben. Ab 2003 beginnt die denkmalgerechte Sanierung und anschließend wird das Stadtbad wieder eröffnet.

So sehen unsere Planungen aus:

Schwimmbad - das Erlebnis Badetempel Im Schwimmbecken befindet sich ein Strömungskanal mit verschiedenen Sprudel- und Massageeinrichtungen. Drei verschiedene unterschiedlich temperierte Warmwasseraußenbecken werden durch spielerische Wasserattraktionen ergänzt.

Sauna - Wohlfühlen für Körper und Geist

Eine originell gestaltete Saunalandschaft auf 600qm mit finnischen Saunen und türkischen Dampfsaunen, erholsamer Ruhezone mit Solarien sowie ein im Lichthof befindlicher Saunaaußenbereich mit einem Kalttauchbecken garantieren Entspannung pur.

Fitneß - der Energiespender

Auf dem mit 500 qm großzügig angelegten Fitneßbereich werden Möglichkeiten zum Kraft- und Ausdauertraining, für Stretching und Gymnastik sowie ein abwechslungsreiches Kursprogramm angeboten.
     



 


Ludwig Hoffmann
(Architekt, 1852 - 1932 )

 

An dieser Stelle ein Dankeschön an den zukünftigen Bereiber des Bades, der Kannewischer Ingenieurgesellschaft mbH - Schwimmbad und Energietechnik, hier insbesondere an Herrn Harald Kannewischer, dessen Unterstützung und fachliches Wissen für unsere Genossenschaft von immens hohem Wert war und weiterhin sein wird.

Weiterführende Informationen: Kannewischer