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Mitwirkende: Katharina Leu (Musikauswahl und Gesang), Wolf Peuker
(Musik),
Anja Leu (praktische Umsetzung), Marius Heckmann (Idee, Konzeption,
Malerei)
Porträt H. - Die gescheiterte Hoffnung. Inszenierung aus Malerei,
Installation,
Musik und Tondokumenten im alten Stadtbad Oderberger. Strassenkritische
Gegenüberstellung von Interpretationen der Kunst der Romantik
(C.D.
Friedrich, R. Schumann) und Versatzstücken zum kulturellen
bzw. ästhetischen
Selbstverständnis des Nationalsozialismus. Eine plastische
Rekonstruktion des
Eismeeres aus C.D. Friedrichs Bild "die gescheiterte Hoffnung"
bildet als
Trümmerlandschaft die zentrale Metapher der Inszenierung.
Sie wird von Bildern in den Bogengängen kommentiert. Eine Hängung
von Reproduktionen der
Bilder Adolf Hitlers in den Duschen des Bades wirft ein Schlaglicht
auf den
Hintergrund der Inszenierung. Das Projekt versteht sich neben seiner
Eigenständigkeit als Kunstwerk auch als ein Hinweis auf Leerstellen
der
gerade stattfindenden, turnusmäßigen Aufarbeitungs- und
Bewältigungsversuche
der NS- Zeit.
Seitenlink: http://www.art-repro.de/Heckmann
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